Was ist Laufen? – Erklärungen zum Laufsport

Der rasante technische Fortschritt der letzten 200 Jahre machte bei uns aus körperlich stark geforderten Hirtennomaden, Jägern, Bauern und Handwerkern wohlhabende, bequemliche und übergewichtige „couch potatoes”. Der neuzeitliche Bewegungsmuffel sitzt rückengeschädigt den ganzen Tag bei der Arbeit im Büro oder frisst hinter dem Lenkrad auf der Autobahn Kilometer.

Als Reaktion auf die Bewegungsarmut und die damit einhergehenden Gesundheitsprobleme lösten in den USA der seit 1968 millionenfach verkaufte Bestseller „Aerobics” von Dr. Kenneth Cooper und der Marathon-Olympiasieg von Frank Shorter 1972 in München die Joggingswelle aus. Sie schwappte dann allmählich nach Europa über, verstärkte die hier bereits aufkeimende Laufbewegung. Laufen als Freizeitsport boomt bei uns in Deutschland seit spätestens Mitte der 80er Jahre, und das Laufvirus ist für Sportmuffel gefährlich ansteckend: Läufer sind heute fast so etwas wie das herumlaufende schlechte Gewissen der „Noch-nicht-Läufer”. Joggen ist auch deshalb einer der beliebtesten Britensportarten in Deutschland, weil es sich relativ einfach und unabhängig von Zeit, Ort oder großen finanziellen Mitteln durchführen lässt.

Das laufen ist überall möglich

Egal ob zuhause oder auf Reisen: mit einem paar Laufschuhe lässt sich der Laufsport überall flexibel durchführen. Somit gibt es Stimmen, die sagen, Laufen sei der einfachste Sport der Welt, den man ausführen kann. Es gibt keine speziellen Voraussetzungen, um den Sport zu betreiben. Es braucht nur eine gute Laufstrecke und ein paar Laufschuhe; Schon kann man loslegen. Ebenfalls in der zeitlichen Dimension ist Laufen sehr flexibel. Je nachdem, wie viel Zeit man zu Verfügung hat kann man mal eine viertel Stunde, dann vielleicht etwas schneller, oder auch eine ganze Stunde laufen gehen. Welcher andere Sport ist schon so flexibel? Auch der Einstieg ist eigentlich für jedermann möglich. Gerade durch den anfänglichen Wechsel von Laufen und Gehen kann ein guter Einstieg für jedes Fitnesslevel gefunden werden.

Der Trend zeigt sich fast überall: Krankenkassen fördern Walking- und Laufprogramme, Journalisten berichten enthusiastisch über Laufen und Marathon und Zigtausende bevölkern heute beim Marathon die Herzen der Großstädte. Die Zahl der in Deutschland regelmäßig Laufenden dürfte um die fünf Millionen Menschen betragen. Der Anteil der Frauen nimmt stetig zu. 2004 waren beim Deutschen Leichtathletikverband beispielsweise rund 3000 Lauftreffs registriert. Nicht nur junge Talente laufen. Die Laufbewegung wird überwiegend von 30- bis 50-jährigen Gesundheitssportlern und Volksläufen geprägt. Sie laufen vornehmlich für ihr Figur, Gesundheit, Lebensqualität und Entspannung. Viele suchen somit auch in der Freizeit die im Berufsleben fehlende Herausforderung. Laufen als Ausgleich zum Job ist sehr beliebt.

Laufen war jahrhundertelang ein Sport der unteren Klasse. Heute laufen auch die Macher, Manager, Direktoren und Politiker. Die amerikanische Firma Prudential fand bereits Anfang der 80er Jahre heraus, dass jeder in die Fitness der Belegschaft investierte Dollar sich durch weniger Fehlzeiten und höhere Produktivität doppelt bezahlt machte.

Und Laufen tut sehr viel für unsere Gesundheit. Sprichwörter wie „Wer rastet, der rostet.” haben durchaus ihre Berechtigung. Mutter Natur hat uns mit zwei Beinen zur Fortbewegung geschaffen – wir sollten sie eigentlich benutzen. Laufen ist kein Allheilmittel, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Dem Joggen wird unter anderem ein längeres Leben durch weniger Bewegungsmangelerkrankungen, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und körperliche Auswirkungen wie ein niedrigerer Ruhepuls, eine erhöhte Kapazität für den Sauerstofftransport im Blut oder ein besseres Immunsystem zugeschrieben.

Vorteile des Laufens

Doch nicht nur die körperliche sondern auch die psychische Gesundheit profitiert vom Laufen. Auswirkungen des Joggens auf die psychische Verfassung können wie folgt zusammengefasst werden: gesünderer und natürlicherer Schlaf, besserer Umgang mit Stress, verstärktes Wohlbefinden, verbesserte Kreativität, Erhöhung der Selbstsicherheit und des Mutes, Reduktion von Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen und von Angst sowie Abbau von psychosomatischen Störungen, zu denen Bluthochdruck und Appetitlosigkeit zählen können.

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Wie populär ist Joggen in Deutschland?

der-lauf-joggenAm Wochenende und in den frühen Abendstunden sieht man sie im Park, an Talsperren oder im Wald ihre Runden ziehen. Die Rede ist von Joggern. Aus ihrem Alltag ist das Joggen für viele Menschen mittlerweile nicht mehr hinweg zu denken und der Laufsport ist in weiten Teilen der Bevölkerung immer beliebter geworden. Doch wie populär ist Laufen in Deutschland wirklich und wie sieht es mit Wandern und Nordic Walking aus?

Laut Umfrage wird Laufen immer beliebter

Die Zeitschrift Fit For Fun hat vor einiger Zeit eine Forsa-Umfrage in Auftrag gegeben die sich damit beschäftigen sollte, wie häufig die Deutschen laufen gehen. Diese Umfrage zeigte, dass mehr Deutsche laufen gehen, als nicht laufen gehen. 53 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich zumindest hin und wieder mit Jogging fit halten würden. 28 Prozent der Befragten trainieren sogar mehrmals in der Woche. Die Deutschen haben sich dem Laufen aus den unterschiedlichsten Gründen verschrieben. Manche möchten ihrer Gesundheit etwas Gutes tun, andere sind ehrgeizig und wollen an Wettkämpfen teilnehmen und wieder andere joggen einfach aus Lust an der Bewegung.

Wandern mausert sich zum Volkssport

Egal ob Politiker, Geschäftsmann oder Hausfrau. Wanderungen zu unternehmen ist ein beliebtes Hobby vieler Deutscher. Die Hälfte der deutschen Bevölkerung behauptet von sich, regelmäßig Wanderungen zu machen. Ob in der Gruppe oder doch lieber alleine, ist dabei sehr unterschiedlich.

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Die 3 grössten dänischen Volksläufe

Für passionierte Läufer und Interessenten am Laufsport ist Dänemark ein ausgezeichnetes Reiseziel, denn während der Saison finden hier attraktive Laufevents statt. Laufsport hat in Dänemark Tradition.

Auch zu Marathons können Laufbegeisterte regelmäßig antreten. Ob Teilnehmer oder Zuschauer, für den Urlaub stehen viele schöne Ferienhäuser in Dänemark zur Verfügung. Hier drei zeitlich gelistete Rennen:

Nykredit Copenhagen Marathon – Stadtmarathon mit spektakulären Aussichten

Der Nykredit Copenhagen Marathon ist einer der großen 25 Marathons in Europa und findet Mitte Mai statt. Läufer können ihre bevorzugte Streckenlänge variabel wählen. Schon ab Januar können sie auf ausgewählten Strecken außerhalb Kopenhagens mit dem Training beginnen.

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Vom Halbmarathon zur kompletten Strecke

der-lauf-marathonFür jeden, der es schon einmal geschafft hat, einen Halbmarathon zu laufen, ist es vielfach das nächste natürliche Etappenziel auch einen ganzen Marathon über die komplette Strecke zu bewältigen. Dazu ist ein sorgfältiges und gut strukturiertes Training notwendig, denn einen ganzen Marathon zu schaffen, ist eine ganz andere Anstrengung und Kategorie.

Die nötige Ausdauer

Um einen Marathon bewältigen zu können, muss Ihr Körper lernen gezielt ihre Fettreserven anzuzapfen. Damit das gelingt sollten Sie im Rahmen Ihres Trainings lange Läufe mit einer Dauer von zwei Stunden oder mehr in einem gemächlichen Tempo integrieren. Die Faustregel hierbei lautet: Längere Läufe bei langsameren Tempo. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Körper genügend Erholung findet.

Regelmäßiges Dehnen

Zwar ist die Beweglichkeit nicht die Basisfähigkeit für einen Langstreckenläufer so wie sie es beispielsweise für einen Kunstturner ist. Sie sollten dennoch darauf achten, Ihrem Körper ein gewisses Maß an Beweglichkeit und Geschmeidigkeit zu verleihen. Dies ist wichtig, da Ihre Muskulatur bei einem Marathonlauf sehr einseitig belastet wird. Dadurch kann in Ihrer Muskulatur ein schädliches Ungleichgewicht entstehen. Achten Sie daher darauf, sich regelmäßig und auch ausgiebig zu dehnen, um Ihre Muskulatur, die nötige Basis zu verleihen.

Integrieren Sie Krafttraining in Ihr Programm

Beim Laufen und vor allem beim langen Laufen ist eine starke Muskulatur iim Rumpf, der Hüfte, der Beine und der Füße ein wesentlicher Faktor. Es empfiehlt sich also, dass sie diese Muskelgruppen mit gezieltem Krafttraining stärken. Hierzu können Sie entsprechende Übungen machen, zu denen nicht mehr als ihr eigenes Körpergewicht notwendig ist.

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Versicherungen für Sportler – Braucht man sowas?

der-lauf-versicherungEin Sportler sollte je nach Sportart eine passende Versicherung in Form einer Sportversicherung besitzen, weil die Risiken für eine Verletzung durch einen Sportunfall nicht kalkulierbar sind. Eine hohe Anzahl von Sportunfällen pro Jahr lässt das Thema Sportversicherungen zu einer existenziellen Frage werden.

Sportverletzung ist jederzeit möglich

Eine Sportverletzung kann überall und zu jederzeit unerwartet geschehen und bei schweren und bleibenden Verletzungen kann mittel- und langfristig die Existenz gefährdet sein. Bei Mannschaftssportarten wie Fussball werden bei Verletzungen die aus einem Foul bzw. einem Zweikampf resultieren die Krankenkassen aufmerksam und sie möchten eine Stellungnahme und Einschätzung vom verletzten Versicherten. Diese Befragung soll eine eventuelle Schuldfrage klären, ob die Ursache der Sportunfalls schuldhaft bzw. fahrlässig herbeigeführt wurde. Bei einer uneindeutigen Sachlage kann es für den verletzten Sportler finanziell und auch rechtlich zu einer verzwickten Lage führen. Eine Sportversicherung ist hierbei eine Notwendigkeit, um aus finanzieller Sicht bedenkenlos die Sportart weiter ausführen zu können.

Argumente für eine Sportversicherung

Jedes Jahr geschehen fast 2 Millionen Sportunfälle, welche zu einem Drittel recht schwerwiegend ausfallen und eine lange Genesungsphase bedürfen. Zudem gibt es Sportverletzungen die ein Leben lang nicht ganz heilen werden. Eine Sportversicherung deckt zum einen mögliche Folgekosten ab, die aus einer Sportverletzung unmittelbar entstehen können. Der Versicherungsschutz umfasst auch die Deckung von Kosten, wenn Sie jemand anderen schwerer verletzt haben. In erster Linie dient die Sportversicherung, um bei bleibenden Sportschäden die hohen Kosten für die Zukunft decken zu können.

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Nordic Walking – Woher kommt das eigentlich?

der-lauf-walkingNordic Walker sind mit ihren Walkingstöcken heute sowohl in der Stadt als auch auf dem Land ein alltäglicher Anblick. Was häufig ein wenig abfällig als „Gesundheitsgehen“ bezeichnet wird, hat eine lange Tradition und kann durchaus als vollwertige Trainingsmethode gelten.

Die Geschichte des Nordic Walking

Wie diese Form des Walkings mit zwei Stöcken gleichzeitig bereits vermuten lässt, ist sie ursprünglich als Trainingsmethode für Wintersportler entwickelt worden, die auch im Sommer trainieren müssen. Auch Wanderer nutzen die Methode schon lange, um sich fit zu halten. Nordic Walking ist dabei keineswegs eine neue Erfindung. Schon 1979 erschien mit „A part of cross-country skiing training methodic“ des finnischen Autors Mauri Repo das erste umfassende Standardwerk zu diesem Thema.
Die ersten Walkingstöcke wurden 1997 von der in Finnland ansässigen Firma „Exel“ produziert. Heute ist in vielen Ländern der Welt eine beeindruckende Produktpalette zum Nordic Walking erhältlich.

Powerwalken – Ein anspruchsvoller Sport

Wer ein effektives Ausdauertraining sucht, ist beim Powerwalking an der richtige Adresse. Der Unterschied zum normalen Nordic Walking liegt vor allem in der Intensität. Auf einer Strecke von mehreren Kilometern wird hier in der Diagonalschritttechnik eine Geschwindigkeit von mindestens 7 km/h gehalten. Die Schrittfrequenz sollte zwischen 120 und 130 Schritten pro Minute liegen.

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Wanderurlaub im Seniorenalter

der-lauf-wandernDas Wandern erfreut sich in den vergangenen Jahren eines überraschenden Wiederauflebens. Vor allem junge Menschen entdecken das Erkunden von Wald, Wiesen und Bergen als besinnliche und körperlich ertüchtigende Freizeit- und Sportaktivität für sich. Aber auch Menschen im fortgeschrittenen Alter begeistern sich zunehmend für diesen traditionellen Laufsport.

Dem Fernweh nachgeben – auch im Alter?

Wenn SIe als Senior gern eine Reise unternehmen möchten, die auch Fußmärsche einbezieht, spricht prinzipiell natürlich nichts dagegen – ganz im Gegenteil! Es gilt jedoch, bei der Vorbereitung auf einige Punkte zu achten. Bei der Auswahl der Unterkunft sollten Sie beispielsweise auf Barrierefreiheit achten. Zwar ist diese heute ein gängiger Standard in der Hotelbranche, aber dennoch keine Selbstverständlichkeit, inbesondere in Wandergebieten mit sehr urigen und geschichtsträchtigen Unterkünften.

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