Symptome ernst nehmen – Mineralstoffmangel erkennen

Sportlich aktive Menschen in der zweiten Lebenshälfte müssen besonders auf ihren Mineralstoff- und Flüssigkeitshaushalt achten.
Sportlich aktive Menschen in der zweiten Lebenshälfte müssen besonders auf ihren Mineralstoff- und Flüssigkeitshaushalt achten.

Jenseits der 50 wollen die meisten Menschen keine Abstriche mehr machen. Genuss steht bei ihnen an erster Stelle. Sie gehen gern essen, lieben alte Autos und bereiten sich mit Feuereifer auf den ersten Marathon vor. Doch bei hoher körperlicher Anstrengung ist Vorsicht geboten. Denn mit zunehmendem Lebensalter funktioniert der Körper nicht mehr wie gewohnt. Der Stoffwechsel wird langsamer, die Augen schlechter, das Gewicht höher und die Wadenkrämpfe können häufiger auftreten, meist nachts oder beim Sport.

Risikoprofil ermitteln

Wer länger jung bleiben möchte, sollte diese Symptome richtig zu deuten wissen. Mitunter lassen sie Rückschlüsse auf einen möglichen Mineralstoffmangel zu. Regelmäßige Untersuchungen beim Hausarzt können hier zusätzliche Klarheit bringen. So rät Dr. Klaus Tiedemann, bereits ab Mitte 30 regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Neben einem körperlichen Check und Bluttests sollte dabei nach den Empfehlungen des Arztes aus Moosburg an der Isar auch ein persönliches Risikoprofil ermittelt werden.

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Kreatin zur Erhöhung der Muskelregeneration

screen-nutrion-shopKreatin Monohydrat (kurz: Creatin) ist neben Eiweißpulver das beliebteste Supplement im Bereich des Kraft- und Ausdauersports. Die große Beliebtheit des Stoffs ist leicht nachvollziehbar: Es ist das einzige industriell hergestellte Nahrungsergänzungsmittel für Sportler, das eine von unabhängigen Studien bestätigte positive Wirkung auf den menschlichen Organismus hat. Wie wirkt Creatin? Wer sollte das Supplement nehmen, wer sollte darauf verzichten? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden genauer erläutert werden.

Creatin – der Kraftstoff in den Muskelzellen

Der menschliche Körper greift vorwiegend auf zwei verschiedene Stoffe zurück, um Muskelkontraktionen und Ausdauerleistungen zu ermöglichen: ATP und Creatin.

ATP ist ein Molekülkomplex, der vom Körper aus Kohlenhydraten synthetisiert wird. Wenn Sie Nudeln oder Brot essen, nehmen Sie Kohlenhydrate zu sich, die teilweise in ATP umgewandelt werden und später zur Bereitstellung von Leistung genutzt werden können. ATP wird insbesondere für alltägliche Ausdauerleistungen (laufen, schwimmen, Treppen steigen) benötigt und kann problemlos wieder nachgebildet werden.

Creatin wird bevorzugt von den Muskelzellen genutzt, um kurzzeitige, anstrengende Bewegungen zu ermöglichen. Nennenswert sind Kontraktionen im Kraftsport und kurze Sprints. Somit führt Creatin zu einer bis zu zehnprozentigen Leistungssteigerung im Sprint und im Kraftsport. Weiterlesen Kreatin zur Erhöhung der Muskelregeneration